JHC Wermelskirchen B1M – TB Oberhausen B1M 16:26 (7:11)

Heute ging es zum Tabellenletzten ins 80 KM weit entfernte Wermelskirchen.
Die ersten 10 Minuten fand die Mannschaft nicht ins Spiel und konnte sich bis zum 4:4 nicht absetzen. Wermelskirchen hielt gut gegen, lies zu unseren Gunsten viele hundertprozentige Chancen liegen, sodass es zur Halbzeit nur 11:7 stand. In der 2. Halbzeit kam der TBO Express dann endlich in Fahrt. Durch eine gute Abwehrarbeit, angeführt durch Abwehrchefin Helena Gruttmann, wurden viele Bälle erobert und im Tempogegenstoss verwandelt. Schnell zog das Team auf 10:20 davon. Leichtfertig wurden dann einige Chancen vergeben, um die Führung weiter auszubauen. Wermelskirchen steckte nie auf und kämpfte sich immer wieder heran. Aber eine im Tor gut aufgelegte Yasmin Endemann konnte mit tollen Paraden einige Tore verhindern. Im Endeffekt eine geschlossene Mannschaftsleistung, an der jede Spielerin ihren Anteil hatte. Dennoch ist Helena Gruttmann hervorzuheben, die heute ein tolles Abwehr- und auch Angriffsspiel zeigte.
Einzig die Siebenmeterausbeute (2 Tore von 6 gegebenen Siebenmetern) war heute mangelhaft!
Es spielten und trafen: Yasmin Endemann & Hannah Mandrysch im Tor, Dirlara Erus 3, Gina Glasik 4, Hanna Hofstetter 6/1, Helena Gruttmann 7/1, Kim Lengowski 2, Melissa Korbuss, Marie Hein, Mailin Strunz 3, Nele Ahlendorf 1
Es fehlten : Franzi Petrausch (Zur Unterstützung wie immer auf der Bank, danke), Jill Ommert, Lisa Borrmann, Florentien Hudasch, Andreas Heieck

TB Oberhausen B1M – Niederbergischer HC B1M 25:37 (11:16)

Ohne 4 Stammspielerinnen ging es am Samstag gegen den Tabellendritten NHC. Am Morgen dann die Hiobsbotschaft, Kim meldete sich krank. So fanden sich einige Mädels auf ungewohnten Positionen wieder. Das Spiel begann hektisch und nervös. Viele technische Fehler und Fehlpässe zum Gegner luden zum Tempogegenstoss ein. Schnell lag das Team nach 10 Minuten mit 4:11 hinten. Nach einem Teamtimeout wurde das Spiel der TurBOgirls dann besser und man kämpfte sich auf einen Halbzeitstand von 11:16 heran. In der Halbzeitansprache appellierten wir daran, endlich mal zu kämpfen, denn 5 Tore sind aufholbar, im Handball eigentlich nichts. Und so kam eine völlig verwandelte Mannschaft aus der Kabine, die Tor für Tor aufholte und ein 19:20 erreichte. So nahm der NHC Trainer in der 8 Minute ein Team-Timeout und die Trainer schwörten das Team noch einmal ein, weiterhin ruhig zu spielen und das Spiel endgültig zu kippen. Wer nun dachte, das Team würde nun so weiter spielen, sah sich getäuscht. Plötzlich legte sich der Schalter um, die Anfangsnervosität war wieder da und viele technische Fehler luden den Gegner zum Tempogegenstoss ein. Zudem zeigte sich eine immense Abwehrschwäche im 1:1, die vom NHC gnadenlos bestraft wurde.
Mit einem 10:0 Lauf zog der NHC davon, wir zeigten keine Gegenwehr, hängende Köpfe, kein Rückzugsverhalten, kein Aufbäumen mehr. War das die Angst vor der eigenen Courage??? Die Angst, endlich mal ein Spiel zu drehen und vielleicht auch zu gewinnen??
Wir müssen endlich lernen, die Anfangsnervosität abzustellen und das umsetzen, was wir im Training erarbeiten. Und wir müssen auch lernen, dass ein Spiel 50 Minuten dauert und keine 33 Minuten. Am Ende eine deutliche 25:37 Niederlage , die definitiv zu hoch ausgefallen ist. Mit 25 erzielten Toren kann man zufrieden sein, mit dem Rest leider nicht. Schade!
Es spielten und trefen: Hannah Mandrysch und Yasmin Endemann im Tor, Dilara Erus 3, Hanna Hofstetter 2, Lisa Borrmann 4, Melissa Korbuss 1, Mailin Strunz 6/2, Marie Hein 2, Nele Ahlendorf 2, Helena Gruttmann 5
Es fehlten: Gina Glasik & Jill Ommert (HVN Ländervergleich Melsungen), Franziska Petrausch und Kim Lengowski (krank)

TV Haan B1M – TB Oberhausen B1M 38:19 (16:7)

Heute ging es zum ungeschlagenen Tabellenzweiten nach Haan. Der Sieg gegen Dinslaken hat der Mannschaft zwar Auftrieb gegeben, aber man wusste, dass man mit der Leistung in Haan nicht bestehen wird.
Das Spiel begann vielversprechend: Zwar ging Haan mit 3:1 in Führung, aber man kämpfte sich immer wieder auf 2 Tore heran und bis zum 6:4 bzw 8:5 war das Spiel noch recht offen. Nach 12 Minuten stellten jedoch die Mädels das Handballspielen komplett ein. Diesmal war unser doch eigentlich recht gutes Angriffsspiel (immerhin haben wir bisher die drittmeisten Tore der Liga  geworfen) eine Katastrophe. Wenig Bewegung, Ballannahme im Stand sowie kaum gespielte Auslösehandlungen führten zu keinem Erfolg. Haan kam durch viele Ballverluste, technische Fehler und schlechten Torabschlüssen schnell in den Ballbesitz und konnte sich zur Halbzeit auf 16:7 absetzen. Nach der Halbzeitansprache sah man ein kurzes Aufbäumen, doch leider haben die Worte nicht gefruchtet. Es fehlte an Bewegung, Kampfgeist, Mut, Willen und Herz sowohl im Angriff als auch in der Abwehr. Das Team hatte kaum noch was dagegen zu setzen und lies einfach nur noch gewähren…..Schade, denn im Training zeigen sie immer wieder, dass sie es doch können.
Sicherlich war der TV Haan eine Nummer zu groß für uns und man merkt, dass das Team bei starken Gegnern an die Leistungsgrenze gestoßen ist. Aber man kann kämpfen und sollte nicht aufgeben und einfach nur noch die Schießbude der Liga sein.
Kampfgeist haben wir Trainer heute ganz stark vermisst!!
Mandrysch & Endemann im Tor, Erus 1, Hofstetter 8/2, Gruttmann 2, Lengowski 2, Korbuss 1, Hudasch, Strunz 3, Hein 2, Ahlendorf , Franzi zur Unterstützung auf der Bank.

Es fehlten Borrmann,  Glasik,  Ommert

TB Oberhausen B1M – MTV Rheinwacht Dinslaken B1M 36:24 (10:6)

Da sind sie, die ersten lang ersehnten Punkte in der Oberligasaison 14/15. Beim Spiel gegen den Tabellennachbarn aus Dinslaken wusste die Mannschaft endlich einmal durch Teamgeist und Tempospiel zu überzeugen. Im Angriff wurde, vor allem im zweiten Durchgang, der Ball immer wieder sehenswert in den Lauf der freien Mitspielerin gepasst und somit die sehr offensive Deckung der Gäste ausgehebelt.
Mailin Strunz zeigte in diesem Spiel ihre bisher beste Saisonleistung. Nächste Woche gegen den TV Haan muss die Mannschaft jedoch noch einmal mehr als eine Schüppe drauflegen, um bei diesem Auswärtsspiel bestehen zu können.
Es spielten und trafen: Endemann und Mandrysch im Tor, Erus, Glasik (4), Hofstetter (6/1), Gruttmann (1), Lengowski (2), Borrmann (8/7), Korbuss, Hudasch, Strunz (10/2), Hein, Ommert (4), Ahlendorf (1)

TB Oberhausen wB – TV Lobberich 17:35 (6:16)

Wie in der letzten Oberligasaison gegen den TV Lobberich wurden die TurbO-Girls auf dem falschen Fuß erwischt und gerieten schnell mit 3:12 ins Hintertreffen. Von diesem Fehlstart erholte sich die Mannschaft mal wieder nicht und blieb die gesamte Partie weit unter ihren Möglichkeiten. Auch wenn die zweite Halbzeit noch deutlicher an den TV Lobberich ging, konnten die Trainer individuelle Lichtblicke erkennen. Nach drei Niederlagen in Folge müssen die TurbO-Girls nächste Woche zum TUS Lintfort. Es wird sich zeigen, in wie weit dort Wiedergutmachung betrieben werden kann.

Es spielten und trafen: Yasmin Endemann und Hannah Mandrysch im Tor, Dilara Erus, Franziska Petrausch (1), Gina Glasik, (1), Nele Ahlendorf (2), Kim Lengowski (1), Lisa Borrmann, Melissa Korbuss, Hanna Hofstetter (4), Mailin Strunz (8/3), Jill Ommert, Florentien Hudasch, Marie Hein

TB Oberhausen – TV Aldekerk 26:42 (9:20)

Es war ein tolles Spiel für die mehr als 100 Zuschauer in der Hans-Jansen-Halle. Sowohl Spieler als auch Verantwortliche auf beiden Seiten waren sich einig, dass dies heute eine Werbung für den Mädchenhandball war. Schön herausgespielte Tore in einem temporeichen Spiel, in dem der Favorit aus Aldekerk erwartungsgemäß zwar über die gesamte Spieldistanz die Nase vorn hatte, doch das tat der guten Stimmung keinen Abbruch. Auch auf Seiten der TurbO-Girls waren tolle Aktionen zu bewundern. Vor allen in der zweiten Halbzeit setzen die TBO-Mädchen vermehrt das um, was in der Vorbereitung für das Spiel und vor allem in der Halbzeitpause besprochen wurde. Die 2. Halbzeit ging dann auch nur mit 5 Toren Unterschied an die Aldekerker Mädels.
Trainerin Tanja Heieck ist mit der Leistung der Mannschaft trotz der relativ hohen Niederlage sehr zufrieden. “26 Tore gegen den Meisterschaftsfavoriten zu werfen, ist mehr, als vor dem Spiel als Zielvorgabe ausgegeben wurde. Auf dieser, vor allem in der zweiten Halbzeit, geschlossenen Mannschaftleistung können wir in den nächsten Spielen aufbauen.” Herausragend im Team des TBO war heute Torhüterin Hannah Mandrysch, die mit tollen Paraden die Mannschaft im zweiten Durchgang mehr als im Spiel hielt.

Es spielten und trafen: Endemann und Mandrysch, Erus (3), Petrausch (3), Glasik (3), Borrmann (3), Korbus (1), Hofstetter (4), Strunz (6/4), Hein, Hudasch, Ommert (3)