TB Oberhausen 1M – TV Biefang 2M 33:31 (13:17)

Nach der unfreiwillig verlängerten Ferienpause durch das ausgefallene Spiel in Rheinhausen, ging es am vergangenen Sonntag endlich wieder um Punkte in der Bezirksliga für TBO 1. Zu Gast war die Zweitvertretung des TV Biefang, die zu diesem Zeitpunkt ebenso wie der TBO 2 Minuspunkte auf dem Konto hatte. Es war also alles für ein gutes Spiel angerichtet. Was am Ende auch in einem wahren Krimi enden sollte. Den besseren Start in die Partie erwischten die Gäste aus Biefang, die sich recht schnell auf 3:7 absetzen konnten. Man merkte der TBO-Truppe förmlich an, dass die dreiwöchige Pause noch nicht verflogen war. Im Verlauf der ersten Hälfte konnte man sich wieder auf einen Zwei-Tore-Rückstand heran kämpfen, doch musste dann durch leichte Fehler dennoch mit einem 4-Tore-Rückstand (13:17) in die Pause. Fast schon traditionell hatte man die ersten 30 Minuten ein wenig verschlafen, das konnte man in den letzten Wochen bei der Mannschaft häufig feststellen. Dessen war man sich allerdings bewusst, dass mit dem Anpfiff der zweiten Halbzeit, die starken 30 Minuten des TBO beginnen sollten. Der zweite Durchgang begann mit einem Schock für alle TBO-Freunde in der Halle, denn Fabian Krämer verletzte sich schwer und musste mit einem Krankenwagen ins Krankenhaus gebracht werden. Von diesem Szenario musste dich die Mannschaft zunächst etwas erholen und konnte die zweite Halbzeit zunächst nur ausgeglichen gestalten. Ein kleiner Zwischenspurt von 21:25 auf 25:25 öffnete dieses Spiel wieder vollkommen. Dieser Zwischenspurt forderte aber anscheinend seinen Tribut, denn der TV Biefang konnte wiederum auf 31:28 davonziehen. Zu diesem Zeitpunkt, waren noch 3:30 Minuten zu spielen. Was jetzt passierte, sollte noch viele Zuschauer ins Staunen versetzen. Der TBO begann sein letztes Aufbäumen, welches durch zwei Akteure quasi im Alleingang vorgetragen wurde. Martin Pils im Tor hat zu diesem Zeitpunkt selbst die unmöglichen Dinger gehalten und Gerrit Wolter mehrmals auf die Reise zum Konter geschickt. In diesen 3:30 Minuten gelang ein “wahnsinniger” 5:0-Lauf des TBO, zum Endstand von 33:31. Nach dem Schlusspfiff stand die Halle quasi Kopf, man konnte eigentlich nicht wirklich glauben, was da kurz zuvor passiert ist. Die Mannschaft hat einen bärenstarken Willen und einen enorm starken Charakter gezeigt, welcher nun auch in den nächsten Spielen weiter benötigt wird. Es spielten (kämpften) und trafen: Pils und Engel im Tor, M. Bennewirtz (3), Diebel (3), Klasen, Krämer (2), Offergeld, Wolter (10), P. Buschhorn (5), Schuck (2), Walgenbach (2) und D. Lotz (6).