Oberliga weibl. A: TV Borken – TB Oberhausen 31:21 (18:12)

weibl. A: Kollektive Auszeit in Borken, oder auch: es gibt Tage, da sollte man besser im Bett bleiben….
Eine blutleere und motivationslose Vorstellung aller Beteiligten führte zu einer auch in dieser Höhe völlig verdienten Niederlage gegen den bis dato punklosen Tabellenletzen. Borken war klar besser und zeigte von Anfang an, dass sie gewinnen wollten. Man kann gegen den Tabellenletzten verlieren, aber die Frage ist wie??!!??
Das Spiel war von Anfang an geprägt von etlichen Fehlwürfen oder technischen Fehlern, überwiegend auf der Außenposition. Hinzu kam eine Flut von Fehlpässen, die den Gegner immer wieder zum Tempogegenstoß einluden. Aber anstatt zurückzulaufen, sahen wir nur tatenlos zu. Auch im Angriff hatten wir kaum Ideen und blieben immer wieder in der Abwehr hängen oder wir spielten in die Arme des Gegners. Nach einem 3:7 Rückstand kämpften wir uns auf 9:9 heran, aber dann gelangen uns in 12 Minuten nur noch 3 Tore, so dass Borken zur Halbzeit mit 12:18 vorne lag. Wer nun dachte, wir würden uns das Spiel zurückholen, sah sich getäuscht. Kaum ein Aufbäumen war zu erkennen, hängende Schultern sowie kopflose Entscheidungen prägten die gesamte 2. Halbzeit. Zudem zeigten wir kaum Abwehrverhalten, da stimmte die ganze Körpersprache nicht. Ohne den nötigen Kampfgeist und Siegeswillen waren wir heute gegen eine von Anfang an motivierte Borkener Mannschaft einfach chancenlos. Zudem fehlen uns ganz klar die Alternativen auf der Rückraumposition. Es ist schwer, den Wegfall von 2 erfahrenen Stammspielern, Zehra und Eva, zu kompensieren. Sicherlich darf man auch nicht vergessen, dass die Hälfte der Mannschaft erst 15 und 16 Jahre alt ist und noch sehr viel Erfahrung fehlt. Dennoch sollte aber die Einstellung bei allen da sein und das hat heute eindeutig gefehlt. Abhaken, nach vorne blicken-besser machen!!!
Hannah Mandrysch & Hannah Kopal im Tor, Gina Glasik 5, Rosana Cicmak 4/1, Lisa Borrmann 4, Charly Heieck 3, Nele Ahlendorf 1, Kyra Wierdemann 2, Charis Weber 1, Melissa Korbuss 1, Florentien Hudasch

T. Heieck